Yogamatten im Test

Aktualisiert: 1. Sept 2018


Die Yogamatte ist so ziemlich das Wichtigste Utensil für einen Yogi. Ich kann mich noch erinnern, als ich begonnen hatte zu Praktizieren, stand ich im Geschäft und wusste nicht so recht was ich mir jetzt zulegen soll. Für mich war es Neuland. Also griff ich zum Altbekannten und kaufte mir eine ziemlich dünne, und weiche Matte von Nike. Schon bald stellte sich heraus, dass diese viel zu dünn und zu elastisch für die Asanas war. Ich spürte meine Wirbelsäule am Boden, im Krieger zog es mir die Beine auseinander. Also musste eine Neue daher Mein zweiter Fehlgriff war wieder eine Matte von Nike, die im Netz als Yogamatte beworben wurde. Schön dick, flauschig, teuer und chic. Bei meinem ersten Hund zog es mir dann Hände und Füße weg. Wieder nix. Meine 3te Matte war dann eine günstige, klassische Studiomatte. Auch hier hatte ich mit dem Grip zu kämpfen. Also habe ich mich dann einmal umgehört (was ich vielleicht gleich hätte machen sollen) und erfragt welche Yogamatte nun gut sei. Für alle Anfänger da draußen. Es hat keinen Sinn bei der Matte zu sparen, denn es kann auch passieren, dass man die Lust verliert, da man sich mehr darauf konzentriert nicht auf der Nase zu landen, als die Asanas genießen zu können.

Hier nun mein persönlicher Yogamattenbericht

  • Jade Yogamatte

  • Manduka EKO lite

  • Liforme

  • Yoga Design Lab

  • Manduka Travel Mat

Jade Yoga Harmony pro

Die Matte ist aus Naturgummi-kein PVC! Deshalb riecht sie am Anfang auch recht streng, aber mit ein wenig milder Seife und warmen Wasser bekommt man den Geruch auch bald weg. Die Dämpfung ist super, der Grip unglaublich. Egal ob deine Hände trocken oder nass sind, der Halt ist perfekt. Jade Yoga ist Partner von „Trees for the Future“ und pflanzt somit für jede verkaufte Matte einen Baum. Einziges Manko der Matte ist leider, dass sie sich bei Dauerbelastung, also tägliches Üben, sehr schnell abreibt. Dieser Abrieb landet dann auf Kleidung Boden, sowie Händen und Füßen. Meine Matte musste somit nach 2 Jahren eingetauscht werden.

Zur Reinigung: Niemals in die Waschmaschine! Nicht in die Sonne legen! Reinigung mit milder Seife und Wasser Eigenschaften: 2,2kg; 173 cm x 60 cm; 5 mm stark Kosten: ca. 80 Euro

Manduka Eko Lite

Es folgte eine Manduka Matte. Ich habe mich für die EKO Lite entschieden. Sie hat eine Stärke von 4mm und das reicht vollkommen aus. Diese Matte wird auch umweltfreundlich hergestellt, ist aus Naturkautschuk und somit biologisch abbaubar. Man kann sie auf beiden Seiten verwenden und hat einen fantastischen Grip, als würde man auf der Matte kleben. So macht Yoga richtig Spaß. Die Matte ist robust und mein absoluter Favorit! Zur Reinigung: Niemals in die Waschmaschine! Keine Seife! Nicht in die Sonne legen! Entweder beim Hersteller ein Reinigungsmittel gleich mit bestellen, oder dieses selber herstellen. Dazu nehme ich destilliertes Wasser, Teebaumöl (zum desinfizieren) und Zitronen- Lavendelöl für den Duft. Eigenschaften: 2,1 kg; 180 cm x 61 cm; 4 mm stark Kosten: ca. 65 Euro

Liforme Diese tolle Matte durfte ich im Zuge eines Videodrehs testen. Unglaublicher Grip, egal ob trockene Hände oder nasse Hände. Auf der Matte selbst befindet sich eine Art Yoga Navigationssystem. Hält man sich daran, hat man die perfekte Ausrichtung. Auch sie ist aus Naturkautschuk und somit frei von PVC. Einziges Manko, sie ist wirklich sehr sehr teuer. Zur Reinigung: das hab ich leider nicht herausgefunden Philip kann darüber berichten: Die Matte soll ausschließlich mit Geschirrspülmittel gereinigt werden - so kommt auch der Grip wieder vollständig zurück, wenn er nach einigen Yogastunden weniger wird. Die Matte vorher mit einem Wettex abwischen, damit sie mal feucht ist, dann mit einer Sprühflasche das verdünnte Geschirspülmittel aufsprühen und nochmals mit dem nassen Wettex abwischen. WICHTIG: NICHT nur mit Wasser abwischen! Ich habe das versucht und der Grip wurde immer schlechter Liebe Grüße Philip Eigenschaften: 2,5 kg; 185 cm x 68cm; 4.2 mm stark Kosten: zwischen 100 und 140 Euro dies kommt auf die Ausführung an.

Kommen wir nun zu den Reisematten....


Yoga Design Lab

Ein relativ junges Label, dass bei einem Urlaub in Bali entstand. Von Yogis für Yogis. Diese Matten gibt es als Combo- (sind dicker) und als Travelmat. Alleine die schönen Designs haben mich angelockt so ein Teil zu besitzen. Auch hier wurde wieder auf die Umwelt geachtet und kein PVC verwendet. Sie sind aus Naturkautschuk hergestellt. Die Matte ist auf der Oberseite beschichtet – siehe Bild. Jedoch muss ich dazusagen, schwitzt man nicht ausreichend an den Händen, rutscht man leider davon. Und das war dann auch mein Problem. Diese Matten sind eher für Hot Yoga gedacht. Also musste auch hier leider eine neue Reisematte her.

Zur Reinigung: Diese Matte darf in die Waschmaschine aber nicht in den Trockner! Eigenschaften: 0,9 kg; 178cm x 61cm; 1.0mm stark Kosten: ca. 54 Euro Manduka Eko Superlite Mittlerweile mein absoluter Favorit geworden. Ich habe sie eigentlich immer und überall mit. Diese Matte kannst du falten oder rollen, ist super leicht und passt echt überall rein, sogar in einer größere Handtasche. Der Grip ist sagenhaft, als würde man auf der Matte kleben. Da es sich ja um eine Reisematte handelt, ist sie auch dementsprechend dünn. Ich habe mich bereits dran gewöhnt. 

Reinigung: wie bei der Eko Lite Eigenschafen: ca. 1 Kg; 180 cm x 61 cm; 1.5 mm stark Kosten: ca. 42 Euro

Wie ihr seht, es war ein längerer Weg meine perfekte Matte zu finden. Vielleicht konnte ich euch ein bisschen weiterhelfen. Eines steht für mich jedenfalls fest, es zahlt sich wirklich aus vielleicht ein bisschen Tiefer in die Tasche zu greifen.

Alles Liebe Eure Claudia

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